Zum Inhalt springen

Hier endsteht das Archiv.

Wir bekommen täglich neue Meldungen für die wir auf der Haupseite nur zeitlich begrenzt Platz haben. Da diese aber wichtig sind schaffen wir mit euch zusammen dieses Archiv

Dieses werden wir nochmals in Unterarchive gliedern, Kultur und Sport, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.
 


Meldung vom Mi 18.03.2020 16:09

Liebe Bündnispartner*innen, liebe Aktive,

wir haben gestern entschieden, das für den 13. Juni geplante #unteilbar-Festival abzusagen. Das ursprünglich für diesen Donnerstag, 19.3. geplante Berliner Bündnistreffen verschieben wir auf Dienstag, den 31.3. um 19 Uhr als bundesweite Video-Konferenz des #unteilbar-Bündnis. Es finden bis auf Weiteres keine physischen #unteilbar-Treffen mehr statt.

#unteilbar zusammenhalten

Wir wollen uns nun erstmal gegenseitig die Zeit geben das eigene Leben zu organisieren: Quarantäne, Arbeitsorganisation, Kinderbetreuung, Unterstützung für Angehörige usw. stellen viele von uns gerade vor große Herausforderungen. Gleichzeitig entwickeln viele Bündnisorganisationen bereits Forderungen und Stellungnahmen, um kollektiv auf die verschiedenen existenziellen Bedrohungen im Zusammenhang mit Corona, staatlichen Maßnahmen und grundrechtlichen Einschränkungen zu reagieren. Auch in der aktuellen Situation trifft es diejenigen besonders stark, die ohnehin von Armut und Diskriminierung betroffen sind und gesellschaftlich ausgegrenzt werden.

Unser Social-Media-Team arbeitet weiter daran, die pluralen Anliegen und die Solidarität in der Vordergrund zu stellen, die nun organisiert wird - von den griechischen Inseln bis hin zu Mieter*innen in Berlin. 

Danke an alle, die daran arbeiten jetzt Solidarität zu organisieren. Wir laden euch ein, eure Forderungen, Initiativen und Ideen für aktuell angemessene Protestformen an infounteilbarorg zu schicken. Beim virtuellen #unteilbar-Bündnistreffen am Dienstag, den 31.3. um 19 Uhr werden wir diese ebenfalls sammeln, einander informieren und versuchen gemeinsame, übergeordnete Forderungen aufzustellen, um auch in dieser Situation #unteilbar zusammenzuhalten.

Absage #unteilbar-Festival

Wir haben gestern im bundesweiten Arbeits- und Koordinierungsausschuss und in den Festival-AGs schweren Herzens entschieden, das für den 13. Juni geplante #unteilbar-Festival "Wege in die solidarische Gesellschaft" abzusagen. Zwar kann es sein, dass Mitte Juni Großveranstaltungen mit bundesweiter Beteiligung wieder möglich sein werden, doch bleiben Zweifel und (auch finanzielle) Unwägbarkeiten, die uns die Planung enorm erschweren. Außerdem ist unsere Einschätzung, dass sich die politischen Themen, wie auch die Herausforderungen für die solidarische Zivilgesellschaft in den nächsten Wochen und Monaten verändern und zuspitzen werden. Wir wollen uns daher die Möglichkeiten spontaner Reaktionen, Initiativen und - sobald es wieder möglich ist - auch Demonstrationen offenhalten und unsere Ressourcen nicht in ein Festival stecken, das dann, falls es stattfinden könnte unangemessen erscheint.

Durch die Corona-Krise werden unsere Kämpfe für eine postrassistische Gesellschaft nach Hanau, für Klimagerechtigkeit und Feminismus, für einen gesellschaftlichen Antifaschismus, für soziale Gerechtigkeit und ein gutes Leben für alle, für Antirassismus und Solidarität mit Geflüchteten bleiben unabdingar. Insbesondere die derzeitige #Migrantifa-Vernetzungsarbeit und weitere Zusammenschlüsse gilt es aufrechtzuerhalten. Lasst uns im Gespräch bleiben und Ideen teilen, wie wir unsere gemeinsame Arbeit weiterführen und vertiefen können. Auch dafür: kontaktiert uns gerne über infounteilbarorg